Montag, 30. November 2015

Herbst am Rhein-Herne-Kanal

Schwupps, da bin ich noch gar nicht mit dem Herbst fertig und es ist schon der erste Advent. Trotzdem, zurück marsch, marsch. Das muss ich einfach noch zeigen.
Oberhausen, da wo die Fussballwelt rot-weiß ist und nicht blau-weiß oder schwarz-gelb. Aber hier werden auch andere Sportarten trainiert. Bei einem herrlichen Spaziergang am Ufer des Rhein-Herne-Kanals haben wir sie beobachten können. Paddeler, Drachenbootstrategen, Ruderer und Berufsschiffer. Aber das war ja richtige Arbeit. Die Wege sind gut befestigt und es macht Spaß dort zu laufen. Der Tag war schön sonnig und die Blätter an den Bäumen sooo gelb. Ich könnte mich gar nicht satt sehen. Wo man hinsieht ist ein neues Fotomotiv. Von mir aus könnte jeder Tag so schön sein.









Samstag, 28. November 2015

Slinky Springs to Fame

Hier werden ca. 100 Meter Luftlinie mit 400 Metern Brücke überwunden. Es geht vom Kaisergarten über den Rhein-Herne-Kanal auf die Emscherinsel. Mensch, Emscherkinder, was für eine Brücke. Hier trifft auch der Satz "und abends mit Beleuchtung" zu. Leider habe ich die Brücke nur am Tage gesehen. Entworfen wurde die Brücke von Tobias Rehberger und zwar 2009. Damit schuf er ein weiteres Wahrzeichen für Oberhausen. Nachdem ich ewig lange schon Fotos von der Brücke gesehen habe, wollte ich nun endlich dort hin. Dazu nutzten wir einen wunderschönen Herbsttag. Das zweite Foto zeigt eine Spiegelung der Brücke im Wasser. Ich fands wunderschön. Übrigens auch hier gibt es einige Liebesschlösser. Scheint den Paaren aber kein Glück zu bringen. Etliche waren schon durch zerschneiden des Drahtes entfernt. Wahrscheinlich liegen sie am Grunde des Kanals, haha. 











Donnerstag, 26. November 2015

Schloss Oberhausen

Schloss Oberhausen ist eigentlich nur ein Nachbau. Das Original ist wohl dem Bergbau zum Opfer gefallen. Kann passieren im Ruhrpott. Im Schloss ist die Ludwiggalerie untergebracht. Ich habe schon oft über Ausstellungen dort gelesen, habe aber leider noch keine besucht. Das werde ich wohl demnächst ändern. Aber Museumsbesuche kann man auch im Winter machen. Das schöne Wetter sollte man draußen nutzen. Nur am Museumsshop kam ich nicht vorbei. Ich liebe Museumsshops. Sie bieten spezielle Dinge, die man so nicht überall bekommt. Diesmal waren es Tassen und Frühstücksbrettchen mit Ruhrgebietsmotiven. Geht eben doch nix über Heimat. 









Kaisergarten 

Dienstag, 24. November 2015

Trümmerfeld in Herne-Sodingen

Ist das Kunst oder kann das weg?

Hermann Prigann (1942-2008) Umwelt- und Landschaftskünstler hat dieses Trümmerfeld gestaltet. Ich hatte erst den Gedanken, oh ein Ruhrpottsteinkreis. Ne, das ist ein Denkmal. Denk mal an die alte Zeche Mont Cenis. Die stand nämlich vorher hier . Außerdem soll das Trümmerfeld einen Gegensatz zu dem hypermodernen Bau der Akademie Mont Cenis darstellen. Versatzstücken der alten Bauten, wie Mauerstücke, Säulen und Fundamentblöcke bilden jetzt ein Stelenfeld oder wie ich meine, ein Ruhrpottsteinkreis.
Wer sich nicht für Steinkreise interessiert kann aber einen schönen Spaziergang um die Akademie machen und diese auch besichtigen. 

















Sonntag, 22. November 2015

Kokerei Zollverein

Ich finde die Kokerei spannend. Derzeit ist sie im Umbruch. Es entsteht hier Neues neben dem Vorhandenen. Mit anderen Worten: Vorsicht Baustelle! Geplant ist eine Fertigstellung für 2020. Auf die Fertigstellung kann ich jetzt mal nicht warten und auch jetzt lohnt ein Besuch. Die Schornsteine sollen auch saniert werden. Im Winter ist die Wasserfläche eine Eisbahn. Das Sonnenrad steht. Trotz allem ist und bleibt Zollverein ein Ort der Superlative und ist zurecht UNESCO-Welterbe.











Freitag, 20. November 2015

Welterbe Zollverein

Sonntagsausflug! Es geht zur Zeche Zollverein nach Essen und den Gedanken hatten viele. Das Zechengelände ist gut besucht. Wir waren schon mal auf Zollverein und daher fällt uns auf, wieviel sich hier verändert hat. Wir besuchen die Dauerausstellung und entdecken Neues und viel Altbekanntes. Zunächst ging es mit der Rolltreppe von 0 Meter auf 42 Meter. Dann werden etliche Erinnerungen hoch geholt. Guck mal hier und das kenne ich auch noch und sowas hatten wir auch. Einzig die Höhe macht meiner Höhenangst etwas zu schaffen. Interessant finde ich das orangefarbene Treppenhaus. Das Außengelände ist zum Spazierengehen gemacht. Wir schlagen den Weg zur Kokerei ein.









Mittwoch, 18. November 2015

Revierpark Gysenberg

Der Revierpark ist einer von fünf Parks, die in den 70er Jahren im Ruhrgebiet eingerichtet wurden. Sie sind die Naherholungsgebiete direkt vor der Haustür. Der Gysenberg ist ein Ausläufer des Ardeygebirges ins Emschertal. Alles das würde man im Fach Heimatkunde in der Schule lernen, wenn es dieses Fach noch geben würde. Heute unterscheiden wir in Herne den Gysenbergpark und den Gysenberger Wald. Im Wald liegen über 4000 Jahre alte Hügelgräber. Leider ist es ein Pfund, mit dem die Stadt nicht wuchert. Die Gräber kann man auch nicht einfach so sehen, dazu gehört wohl ein geübtes Auge. Ich könnte sie jedenfalls nicht sehen. Besonders schön finde ich eine Herbstwanderung durch den Gysenberger Wald. Eine kleine Rast kann man im Forsthaus Gysenberg einlegen, oder auf der anderen Seite des Waldes im Haus Galland. Beides sind alt eingesessene Restaurationen. Was mir aufgefallen ist, dass Elas Schäden immer noch erhebliche Schneisen in den Wald ziehen. Die Aufforstung geht nur schleppend voran. Hier kommen jetzt ein paar Herbstimpressionen aus Herne:



 Das Forsthaus Gysenberg 






 Der Gysenbergpark 


Montag, 16. November 2015

Schiffshebewerke Henrichenburg

Es wird immer vom Schiffshebewerk Henrichenburg gesprochen, dabei sind es ja zwei. Eines von 1899 und eines von 1962. Henrichenburg war früher eine eigenständige Gemeinde und gehört heute zu Castrop-Rauxel. 1914 wurde das alte Schiffshebewerk durch eine Schachtschleuse ergänzt. Mittlerweile sind es vier Bauwerke, die dort stehen und zum Schleusenpark gehören. Das Ganze ist jetzt ein LWL-Museum und auf jeden Fall sehenswert. Ich liebe ja das alte Schiffshebewerk und das Gesicht von Kaiser Wilhelm II. So schön bauen kann heute keiner mehr. Ich finde der Pott hat doch eine Menge zu bieten.