Sonntag, 31. Januar 2016

Die Linie 311 ist Kult in Herne


Was die A40 für das Ruhrgebiet ist, ist die Linie 311 der HCR für Herne. Sie führt vom Herner Bahnhof bis zum Busbahnhof in Castrop-Rauxel, sofern sie nicht in Holthausen endet. 
Der Bahnhof in Herne ist nicht Hauptbahnhof. Der Hauptbahnhof ist in Wanne-Eickel. Nichtsdestotrotz ist er ein wichtiger Knotenpunkt  für Reisende aller Art in unserer Stadt. Und dort geht es los. Zuerst geht es zur Stadtmitte und zum Wochenmarkt. Von dort geht es weiter durch das Dichterviertel (hier sind die Straßen nach Dichtern benannt) zu einer Hauptverkehrsachse nach Castrop-Rauxel. Diese Achse ist die Mont-Cenis-Straße, die nach der Zeche Mont Cenis benannt wurde. Die Zeche wurde nach dem Berg in den französischen Alpen benannt. So kommen wir an der ersten Schule, dem Otto-Hahn-Gymnasium vorbei. Die zweites Schule ist die Gesamtschule Sodingen. Ich kann euch verraten, morgens geht hier im Bus die Post ab. Durch Sodingen fährt die 311 am Denkmal vorbei und biegt in die Kirchstraße Richtung Holthausen ab. Und dann kommt das Sightseeinghighlight der Tour. Das ist die Siedlung Teutoburgia. Die Siedlung ist eine Zechensiedlung unter Denkmalschutz und hier fahren selbst die Japaner mit Bussen entlang. Jetzt sind wir in Holthausen. Für manche Busse der Linie ist hier Endstation. Andere fahren weiter zum Castrop-Rauxeler Busbahnhof. Die Strecke ist auf Castroper Seite nicht mehr ganz so interessant aber ein Bummeln durch Castrop-Rauxel ist ganz nett. 
Für mich ist die Fahrt mit der Linie 311 echt Kult. 



Freitag, 29. Januar 2016

Halde Haniel in Bottrop

Da hatte ich doch die Idee zum Jahreswechsel einmal auf die Halde Haniel zu erklimmen. Der Gatte ist da weniger begeistert. Wie kann man nur wegen ein paar angepinselten Bahnschwellen auf eine Halde kraxeln. Nun, weil sie so malerisch aussehen. Ich finde sie toll und habe sie ausführlich fotografiert. Leider kann ich hier nur ganz wenige davon zeigen. Am besten ihr macht euch selber mal ein Bild von der Halde. Es ist ein wunderbarer Spaziergang dort hoch. 







Mittwoch, 27. Januar 2016

Halde Haniel - der Kreuzweg

In letzter Zeit habe ich viel von der Halde Haniel gelesen. Also ist es nur logisch, dass ich auch dorthin wollte. Was aber keiner geschrieben hatte, war die Tatsache, dass dort ein Kreuzweg hinauf führt. An jeder Station ist ein Bild von Jesus Leidensweg und ein Teil der Zeche. Auf der Halde steht ein großes Kreuz mit einem Altar davor. Eine Prozession hier hoch. stelle ich mir unheimlich schön vor. Hier ein kleiner Ausschnitt der Stationen. 









Montag, 25. Januar 2016

Zeche Prosper-Haniel in Bottrop

Der letzte Mohikaner im Ruhrgebiet. Eine von Zweien in Deutschland. Mehr gibt es nicht mehr. Das ist der Rest, Ibbenbüren und Bottrop. Aus die Maus. Wenn man das Ruhrbebiet in den 60ern gesehen hat, kann man es kaum glauben. Beide Fördertürme gehören zu Prosper Haniel. An dem Zweiten Förderturm werden die Bergleute befördert. Es ist Schacht V der Zeche und liegt etwas außerhalb. 





Samstag, 23. Januar 2016

Azulejos

.... oder sags mit Fliesen. Hier gehören Fliesen nicht nur in Bad und Küche. Fliesen sind hier Kunst. Häusernamen, Straßennamen, Hinweise und ganze Dörfer sind auf Fliesenbildern abgebildet. Künstler haben sich mit der Gestaltung von Fliesen Berühmtheit erarbeitet. Selbst ganze Häuser sind von außen gefliest. Es sind traumhaft schöne Fliesen oder wie sie in Portugal heißen, Azulejos.







Donnerstag, 21. Januar 2016

Cabo de Sao Vicente Europas Südwestecke

Das ist der südwestlichste Punkt Europas. Alleine das ist die Reise wert. Wer die Algarve besucht,  diesen Ort nicht auslassen. Wind und Wasser formen hier mit Macht und Gewalt die Küste. Der Leuchtturm ist klein und knubbelig und 170 Jahre alt. Schön ist es, wenn die Sonne auf die knallrote Kappe trifft. Der Turm weist der Schifffahrt den Weg. Heinrich der Seefahrer wohnte ja auch nicht weit weg. Ihm wurde ein Denkmal in Lagos gewidmet. 






Dienstag, 19. Januar 2016

Ein portugiesischer Selbstversuch

Geh in Portugal in einen Laden und kaufe Bonbons, ohne die Verpackung lesen zu können. Ist schon ein kleines Abenteuer. In der Hoffnung es könnten Pfefferminzbonbons sein, kaufte ich diese Tüte.


Ich finde Dr. Bente macht schon was her. Als ich Dr. Bente dann aus seiner Tüte holte, sah er so aus.


Dann habe ich ihn ganz ausgepackt und eigentlich fand ich ihn unscheinbar.


Aber er ist lecker. Mel steht wohl für Honig und dieser Geschmack dominiert das Bonbon auch. Ob der andere Teil Anis ist? Es erinnert mich jedenfalls daran.

Solche Selbstversuche machen echt Spaß und in diesem Fall schmecken sie auch noch gut.

Sonntag, 17. Januar 2016

Ponta da Piedade

Kurz hinter Lagos kommt der Ponta da Piedade. "Auf mehreren Kilometern Länge reiht sich eine u natürliche Felsskulptur an die andere." So die Kurzbeschreibung im Marco Polo Reiseführer Algarve. Das wird dem Naturschauspiel gar nicht gerecht. Für diesen Traum der Natur muss man allerdings fit sein. Es gilt zig Stufen runter und schlimmer noch, wieder rauf zu laufen. Aber es lohnt sich.







Freitag, 15. Januar 2016

Silves, ein Juwel im Hinterland

Im Reiseführer wurde der Ort als kleines Juwel angekündigt und das ist er auch. Er hat einen maroden Charme, ist aber nicht verfallen. Das es rauf und runter geht, sollte man gut zu Fuß sein. Es gibt viele schöne kleine Geschäfte und überall kann man draußen sitzen und essen und trinken. Im Umland gibt es jede Menge Orangenhaine und das Meer habe ich nicht vermisst. Wer hier in der Nähe ist, sollte das Städtchen auf jeden Fall besuchen.






Mittwoch, 13. Januar 2016

Es geht tierisch zu an der Algarve

Wo Fisch ist, sind auch jede Menge Vögel. Und auch die Katzen mögen ihn. Hier ein paar tierische Schnappschüsse.











Montag, 11. Januar 2016

Küstenimpressionen von Alvor bis Ponta do Altar

Manchmal sagt ein Foto mehr als tausend Worte. Die bizarre Schönheit der Natur an der Algarve steht im krassen Gegensatz zum dem, was der Mensch dort gebaut hat. Die Städte sind nicht schön. Dort reiht sich eine Bausünde an die andere. Kleinere Orte haben sich teilweise ihren Charme bewahrt. So gefällt mir Ferragudo sehr. Man muss schon suchen, um die schönen Seiten der Algarve zu entdecken. Und man darf sich nicht von Sackgassen abschrecken lassen. Davon gibt es hier nämlich eine Menge.

Der Hafen von Alvor. Im Winter werden die Netze repariert.

Weihnachtsferien, da wird am Strand gekickt.

Immer wieder kann man kleine Buchten entdecken.

Ganz besondere Durchblicke bietet die Natur hier.

Ponta do Altar

Musik zu Kaffee und Waffeln in Ferragudo.