Mittwoch, 29. Juni 2016

Ein Besuch bei dem Imam

In Herne gibt es etliche Kirchen und ebensoviele Moscheen. Ich glaube nicht, dass Herne jetzt eine besonders gläubige Stadt ist, aber es gibt etliche Kirchtürme. Die Minarette sieht man, falls vorhanden, leider nur in Hinterhöfen. So auch in der Türkisch-Sunitischen-Moschee an der Mont-Cenis-Straße. Die haben wir zwecks "Abbau von Vorurteilen" besucht. Wissen ist ja doch der beste Angstkiller. Die Moschee besteht 2016  55 Jahre und wurde von den Vätern der heutigen Besucher umgebaut. Damals wurde der muslimische Glaube in provisorischen Räumen gelebt. Mit den Jahren wurden die Räumlichkeiten immer schöner. Alle fünf Jahre kommt ein neuer Imam aus der Türkei und betet hier mit den Gläubigen. Die Menschen sind soooo gastfreundlich, da können wir uns echt eine Scheibe abschneiden. Man nahm sich nicht nur Zeit für uns, nein, wir wurden auch noch mit Plätzchen, tee und anderen Kaltgetränken bewirtet. Geduldig wurden alle unsere Fragen beantwortet. Seit dem 06.06. ist jetzt Ramadan, die Fastenzeit. Für den zweiten Fastentag wurden wir zum Fastenbrechen in die Moschee eingeladen.
Ihr Lieben an der Mont-Cenis-Straße, ich danke euch für eure Offenheit und für eure Gastfreundschaft. Vielleicht kann ich mich ja mal revangieren?! 








Der Imam
Die Gebetszeiten 


Sonntag, 26. Juni 2016

Ewald fährt ne Extraschicht

Die Nacht der Industriekultur -Extraschicht-, ist eine der tollsten Veranstaltungen und zieht sich wirklich durch das ganze Ruhrgebiet. Sozusagen bis in die letzte Ader. Dieses Jahr waren wir auf der Zeche Ewald in Herten. Und wenn uns was gut gefällt, dann kommen wir auch wieder. Hier hat es uns sehr gut gefallen. Ewald hat sich rausgeputzt für seine Gäste und bei der Extraschicht konnte man hinter die Kulissen gucken. Ich mag Herten und ich mag Ewald und jetzt zeige ich euch meine Impressionen von der Extraschicht:















Samstag, 25. Juni 2016

BSV Holthausen 1857 e.V. - Vogelschießen- Fotostrecke

Am 19.06.2016 hat der BSV Holthausen 1857 e.V. seinen neuen Schützenkönig ermittelt.

http://www.bsv-holthausen.de


Eine Ära geht zu Ende. Matthias I und Ulrike I waren 6 Jahre Schützenkönig und Schützenkönigin.

Hier wurde der Vogel abgeschossen, aber noch hängt er.

Aber zunächst alle antreten.

Alle anderen haben Spaß.

Nachdem die Insignien abgeschossen waren, traten die Königsanwärter an.

 Nach einem anstrengenden Tag hat unsere Sabine den Vogel abgeschossen.

Sie ist die neue Schützenkönigin; hier mit Prinzgemahl.

Antreten für Sabine I und Ralf I !

Mittwoch, 22. Juni 2016

Die gfi Herne e.V. bei der Eröffnung des O

Das O ist ein Haus der Kunst und der Kultur. Es wurde im Juni 2016 eröffnet. Währenddessen war ich für die Gesellschaft zur Förderung der Integrationsarbeit in Herne e.V. tätig und habe neue Mitglieder aufgenommen. Das O ist an der Overwegstr. 32 in Herne. 

Hier gibt es einen tollen Bericht über das O: http://inherne.net/das-o-eroeffnet/


Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda hat zur Eröffnung gesprochen und anschließend die gfi besucht.

Zwei Gründungsmitglieder. Die gfi Herne wurde vor 12 Jahren ins Leben gerufen. Peter Weber und Michael Barszap (Geschäftsführer) waren dabei. 

Chiara Cremon und Sohn Sebastian sind treue Unterstützter der gfi.

Es gab jede Menge kulinarische Genüsse. 

Gaby Greiner und Manuela Samol war mit foodsharing dort. Eine tolle Sache. Es werden Lebensmittel gerettet, die sonst im Müll landen. Jetzt kommen sie gemeinnützigen Organisationen zu gute.

Montag, 20. Juni 2016

Wildpferdefang im Merfelder Bruch

Jeden letzten Samstag im Mai werden die jährigen Hengste mit einem Spektakel aus der Herde gefangen. Obwohl Dülmen und der Merfelder Bruch vor den Toren des Ruhrgebietes liegen, war es für mich der erste Besuch beim Wildpferdefang. Chef des Ganzen ist der Herzog von Croy. Ich fand es war ein tolles Erlebnis. Die Jungs aus der Umgebung konnten zeigen, was sie drauf haben. Väter und Söhne fingen die Hengste ein und die meisten gaben alles. Die typischen Hemden waren durchdrungen von echtem westfälischen Schweiß und Dreck. Wer hier sauber aus der Arena tritt, ist ein Angsthase. Das Spektakel war nicht günstig aber es hat sich gelohnt. 

Mehr Infos gibt es hier:  http://www.wildpferde.de


Die Haute Volaute von Dülmen.


Im Vorprogramm tolle Nummern mit Pferden von verschiedenen Vereinen.




Dann kamen sie endlich gelaufen. 



Die Jungs gaben alles.



Freitag, 17. Juni 2016

3 Fragen an Matthias Lorbiecki


Wer bist du? 
Ja, wer bin bin ich - eine gute Frage! Belassen wir das Sein mal auf dem Schützen Matthias Lorbiecki.
Mein Name ist Matthias Lorbiecki ich bin 54 Jahre alt und seit 1979 Mitglied in dem Bürgerschützenverein Holthausen 1857 e.V.  Seit 37 Jahren bin ich ein engagiertes Mitglied, das versucht diesen mittlerweile 159 Jahre alten Verein zu unterstützen und zu erhalten. Als aktiver Sportschütze  ließ mich 1981 beim Westfälischen Schützenbund zum Jugendleiter ausbilden und  leitete  schon recht früh unsere erfolgreiche Jugendabteilung. Die Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen machte mir großen Spaß. Ich trainierte mit ihnen das sportliche Luftgewehr und -pistole schießen. Dazu kam der Ausgleichssport, der sehr wichtig beim Sportschiessen ist. In einem Bürgerschützenverein gehört natürlich die Tradition zum Vereinsleben. So kaufte auch ich mir, neben meiner Schießsportausrüstung, einen Schützenrock, um an den Schützenfesten und Ausmärschen teilzunehmen.
Ende der 80 er Jahre gründete ich meine eigene Familie und übergab die Führung der Jugendabteilung an meinem Nachfolger blieb aber der Jugendabteilung als Beisitzer noch einige Jahre erhalten. 
Zunächst war ich 1.Geschäftsführer und seit 2009 leite ich  als 1. Vorsitzender den Verein.
Was ist dein Verein?
Ja was ist mein Verein. Mein Verein ist nicht mehr das, was es mal war. Als ich in den Verein eintrat, war es ein Verein der aus 4 Kompanien und der Jugendabteilung mit gut 200 Mitgliedern bestand. Das Training und Leben fand in den Vereinslokalen statt.  Der Stand in der Gesellschaft war recht hoch, da doch die Schützenvereine das gesellschaftliche Leben durch ihre Schützenfeste und Veranstaltungen prägten.
Mein Verein ist heute unser Vereinsheim, das sich die Bürgerschützen in den 80 er Jahren geschaffen haben. Wir leben heute von und mit der Kommunikationsstätte. Es beherbergt mittlerweile 4 Vereine und wir haben an den Trainingstagen jede Menge Spaß miteinander.
Der Verein und das Schützenwesen an sich rückt durch rückläufige Mitgliederzahlen immer enger zusammen. Es entstand eine Gemeinschaft die alles versucht das Schützenwesen in Herne  zu erhalten.
Mein Verein bietet mittlerweile die unterschiedlichsten Betätigungsmöglichkeiten. Es ist das sportliche Schießen, das Schießen für Sehbehinderte, die Teilnahmemöglichkeiten an den unterschiedlichen AGs wo man sein Talent ausleben kann. Dazu kommen das  Radfahren, Bosseln oder Karneval und natürlich die Teilnahme an unseren Traditionsveranstaltungen, die uns riesigen Spaß bereiten.
Mit unseren Veranstaltungen bereichern wir das kulturelle Leben in Herne-Holthausen.


Warum sollte ich in der heutigen Zeit in einen Schützenverein gehen? 
Ich würde die Frage anders stellen, Warum sollte ich überhaupt in einem Verein eintreten.
Es sind ja nicht nur die Schützenvereine, die mit einen Mitgliederrückgang zu kämpfen haben. In einer sich immer wieder schnell veränderten Welt ist es nicht einfach Mitglieder zu gewinnen. Vereine übernehmen in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle, insbesondere bei der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Entgegen der sozialen Netzwerke bieten gerade die Vereine die persönliche Kommunikation von Menschen. Man trifft sich und man sieht sich. 
Ein Schützenverein bietet eine Gemeinschaft in der man durch gemeinsames Training sein Hobby ausüben kann. Das Sportschießen  –  bedeutet, sich über einen längeren Zeitraum hinweg voll zu konzentrieren, eine ruhige Hand zu haben, alle Bewegungsabläufe seines Körpers unter Kontrolle zu halten, sich durch nichts ablenken zu lassen. Als Mitglied habe ich den Zugriff auf Ressourcen wie unseren Schießstand und den Sportgeräten. Das Sportschießen lässt sich nicht allein erlernen, man profitiert vom Wissen der anderen Sportschützen und vom Trainer. Aus der Gemeinschaft her entsteht dann mit die Motivation und der Spaß.
Horrido Matthias 

Lieber Matthias, vielen Dank für das umfangreiche Interview und die vielen Informationen. 
Übrigens bin ich schon vor dem Interview dem Verein beigetreten. Ihr findet ihn auf der Holthauser Straße Ecke Mont-Cenis-Straße in Herne Holthausen. Jeden Freitagabend ist ab 19 Uhr Vereinsabend. Horrido 

Mittwoch, 15. Juni 2016

Hafenmauer im Stadthafen Recklinghausen

Erstmals konnte ich beobachten, wie ein Graffiti entsteht. Während des Hafenfestes arbeiteten Sprayer an einem Szenebild von Recklinghausen. Für mich ist es naive Malerei. Ich ziehe meinen Hut vor den Künstlern, auch wenn die Verhältnisse der Seiten in den Bildern nicht stimmen. Bei mir könnte man einen Dackel nicht von einem Elefanten unterscheiden. Bei allem könnte ich hier erkennen, was es darstellt. Aber mach die selber ein Bild: