Sonntag, 31. Juli 2016

Ich werde Moselprinzessin

Immer, wenn wir in der Eifel Urlaub machen, fahren wir einen Tag zur Mosel. So auch dieses Mal. Die größeren Orte sind alle ziemlich kommerziell. Daher suchen wir uns immer eher kleinere Ort dort aus. Dieses Mal war es Ediger-Eller. Ich will gar nicht viel schreiben, sondern einfach nur ein paar Impressionen zeigen. Die Mosel ist immer eine Reise wert. Aber kein gequatsche, schaut einfach selber.








Freitag, 29. Juli 2016

Weingut Oster an der Moselweinstraße

Wenn Mutter und Vater Urlaub auf Mallorca machen, schmeißt Isabelle den Laden. Und das macht sie entspannt und gut. Als ich sie bei unserem Moselausflug traf, schwärmte sie von Mallorca und den tollen Zeiten auf der Insel. Sie freute sich aber auch über das tolle Wetter an der Mosel. Nebenbei ging dann mal eben eine Kiste superleckeren, luftigfruchtigen Weißwein über die Theke und ein paar andere Kleinigkeiten ebenfalls. Ich bin ja kein Weinkenner, trinke zu Hause eher mal ein Bier, aber dieser Wein ist eine Erfrischung für den richtigen Sommer. Isabelle gab mir gleich noch einen Prospekt der Ferienwohnungen und -häuser mit, die die Familie anbietet und wow, die sprechen mich an. Aber seht selber:











Mittwoch, 27. Juli 2016

Vom Wasserfall Dreimühlen zur Krimistadt Hillesheim

Wer zum X-tenmal Urlaub in der Eifel macht, hat seine Favoriten. Zwei meiner Favoriten haben wir gleich an einem Tag besucht. Der Wasserfall Dreimühlen ist nicht groß, aber wunderschön. Dieses Mal war das Wasser wohl knapp. Nichts desto trotz war der Besuch klasse. An einem Schattenplätzchen niedergelassen, habe ich das meditative Plättschern des Wasser genossen und die Kühle an einem sehr warmen Tag ebenfalls.   

Schau auch mal hier  und hier !




Vom Wasserfall, der in der Nähe von Nohn liegt, sind wir nach Hillesheim gefahren. Jeder Krimifan hat hier seinen Spaß. In Buchladen habe ich eine Frau aus Duisburg getroffen, die sich zum 50sten Geburtstag einen kleinen Urlaub in Hillesheim geschenkt hat. Sie ist wohl ein großer Krimifan und war so aufgeregt, denn ihr Redefluss war gar nicht zu stoppen. Ich musste richtig lachen. Ich wünsche ihr noch mal tolle 50 Jahre. 
Im Café kommt man mit den Gästen schnell ins Gespräch. Das Café hat überall Dinge, die entdeckt werden wollen. Und leckeren Kuchen gab es auch bei unserem Besuch. Ich habe übrigens gehört, dass es ab und zu eine Leiche zum Dessert gibt. 





Montag, 25. Juli 2016

Kunst aus dem Automaten

In der Eifel liebe ich den Wasserfall Dreimühlen in der Nähe von Nohn. Dort ist eine der drei Mühlen die Nohner Mühle. Bzw. war die Nohner Mühle mal eine Mühle. Jetzt ist hier ein Café und Seminarräume. Außen habe ich im Vorbeigehen einen Automaten wahrgenommen. Irgendwie sah er anders aus als die  Anderen. Keine Zigaretten und keine Kondome. Hier gab es Kunst und zwar Kunst für 6,00 € zum Mitnehmen. Das musste ich einfach ausprobieren. 

Schaut einfach mal hier:  http://chamaeleon.cc/wp/





Samstag, 23. Juli 2016

Traktor-Veteranen in Kradenbach

Für drei Tage war 54552 Kradenbach der Nabel der Traktorenwelt. Drei Tage trafen sich die Veteranen mit dem dazugehörigen Drumherum. Eine tolle Veranstaltung. Geht doch nix über den satten Klang eines Lanz Bulldog von 1949. Ich konnte mich gar nicht satthören. Und jeder Bauer kann Porsche fahren. Auch Porsche und Mercedes haben Traktoren hergestellt. Ich fand es unglaublich, wie viele Traktorenhersteller es gibt bzw. gab. Ich hatte den Eindruck, dass diese Veranstaltung Männer angelockt hat, die ansonsten nur noch hinter dem Ofen sitzen und auf eine warme Mahlzeit warten. Sie haben die Krücken geschwungen und sind über die Wiese gehumpelt.






Traktoren gibt es für die unterschiedlichsten Bereiche.

Donnerstag, 21. Juli 2016

Urlaub und Maria Laach

Ich habe den Stift fallen gelassen!
Es ist Uuuurlaub! Yippie! Es geht mal wieder nach Daun in die Eifel. Daun hat den Vorteil der Nürburgringnähe. Aber auf dem Weg dorthin, haben wir erstmal einen Stopp in Maria Laach eingelegt. Maria Laach ist ein Wallfahrtsort und ich hatte bei Omma von ihm gehört. Omma war gläubige Katholikin und kannte sich schließlich aus. Leider hat der Kommerz hier den Glauben gefressen. Neben den Klosterbuchhandel gab es die Klostergärtnerei und das Kloster-SB-Restaurant. Omma, du wärst entsetzt und ich war es auch. Aus einem Wallfahrtsort ist eine Touristenattraktion geworden. Busseweise werden die Leute dorthin gekarrt. Und ich kann jeden beruhigen, der kein Bargeld hat, es gibt auch einen EC-Automaten. Also, auf zu Gott, im Himmel ist Jahrmarkt.
Hier die schönen Seiten von Maria Laach:






Und Goethe war übrigens auch schon dort.

Dienstag, 19. Juli 2016

Flammlachs im Brötchen

Seit einiger Zeit trifft man auf Veranstaltungen immer öfter auf Flammlachs. Ich habe jetzt Flammlachs mit Senf-Honig-Dill-Sauce gegessen. Die Portion hat bei den Wanner Mondnächten 6,00 € gekostet. Mit dem beigelegten Pommesgäbelchen konnte man es schlecht essen. Geschmeckt hat diese Portion, mir fehlten aber noch Salz und Gewürze. Gewürze waren nur an einer Seite des Fisches zu schmecken und das war mir zu wenig. Außerdem schien mir der Fisch übergart. Dieses Schmankerl wird eher eine Ausnahme bleiben. Ganz überzeugt hat mich das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht.




Sonntag, 17. Juli 2016

Ausflugstipp: Burg Vischering in Lüdinghausen

Gleich vor den Toren des Potts liegt das Münsterland. Wenn man die B235 Richtung Münsterland fährt, kommt man nach Lüdinghausen. Ein schönes Städtchen mit der Burg Lüdinghausen und der Burg Vischering. Die haben wir bei schönstem Wetter besucht. Dort gibt es ein Museum (haben wir des Wetters wegen ausgelassen), ein Café und eben die Burg. Informationen kann man  hier nachlesen. Zum Schluss haben wir noch ein leckeres Brot mitgenommen. Ein Sonntagsausflug, der echt klasse war.


Der Kiepenkerl






Freitag, 15. Juli 2016

Bremerhavens Havenwelten - Deutsches Auswanderermuseum



Selten habe ich eine so spannende Präsentation erlebt. Beim Eintritt erhält man einen Boarding Pass, mit dem man sich auf 150 Jahre Auswanderungsgeschichte und Spurensuche begibt. So kann man den Lebensweg eines Auswanderers verfolgen, dessen Daten in den Boarding Pass gestempelt werden. Diese findet man in Schubladen wieder, die einer Passagierregistratur nachempfunden sind. Dort erfährt man mehr über persönliche Lebensumstände, Auswanderungsgrund usw. Natürlich kann man auch nach eigenen Ahnen forschen oder einfach aufs Geratewohl stöbern. Bald gelangt man in den Hafen, wie er um 1848 ausgesehen hat, bevölkert von lebensechten Figuren in Originalkleidung, mit Originalgepäck ausgestattet. Nun geht's hinauf, ins Schiffsinnere. Die dritte Klasse. Eine alte Dame, Kriegsgeneration, schüttelt den Kopf. Den Mut, also nein, den hätte sie nicht aufgebracht. Da würde es ihr heute Nacht im Traum noch grausen.
Weiter, einen Blick durchs Bullauge in die erste Klasse riskieren. Speiserestaurant, Kristalllüster, erlesene Menues, Champagner, Rauchsalon. Im Laufe der Jahrzehnte erhält glücklicherweise auch die "Holzklasse" einige Upgrades.
Am Ende der Überfahrt steht die Ankunft - im Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Nach stunden- oder tagelanger Wartezeit in drahtkäfigartig unterteilten Zonen sind dem Immigration Officer 29 Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Zwei Minuten sind dafür vorgesehen. Wer lügt und auffliegt, wird zurückgeschickt oder schlägt sich illegal durch. Wer ohne Geld, Beziehungen, Wagemut, Ideen, Ziele einreist, verliert sich in schnell wachsenden Slums. Soweit, so beklemmend aktuell.
Entsprechend befasst sich eine weitere Sektion mit 300 Jahren Einwanderungsgeschichte nach Deutschland. Auch hier kann man individuelle Lebenswege verfolgen - was auch Kinder spannend finden. Zitat: Etwa zehnjähriger Junge, ganz aufgeregt zum Kumpel: "Ey Jonas, hier kannste gucken, ob du Kanake bist."

Liebe Funfashion, vielen Dank für den schönen Bericht. Auf meiner To-do-Liste steht das Museum jetzt.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Funfashions neuer Windbreaker

Mit Funktionskleidung ist es ja immer so eine Sache: Einerseits soll sie einen Zweck erfüllen, logisch. Andererseits möchte man darin weder total bescheuert noch sterbenslangweilig aussehen. Der Windbreaker der Marke Wind-sportsweare, den ich in Carolinensiel  reduziert erworben habe, überzeugt äußerlich durch ein nicht zu aufdringliches Pink, das toll mit Weiß, Grau, Dunkelblau, Schwarz, allen Jeanstönen und sogar mit Braun harmoniert, sowie sehr angenehmen Tragekomfort. In den geräumigen Innen- und verschließbaren Außentaschen lässt sich alles verstauen, was frau unterwegs so braucht oder evtl. brauchen könnte. Nichts beult aus oder trägt auf. Die Jacke ist absolut winddicht und wasserabweisend, hält also leichtem Regen bestens stand, ohne dass man in dem Material gleich bärig schwitzt.



Der Schnitt ist auch in Größe XS großzügig genug bemessen, um bei niedrigeren Temperaturen bzw. sehr steifer Brise eine Weste (gibt es aus gleichem Material passend zur Jacke zu kaufen) oder auch ein Fleece darunter zu tragen. 


Liebe Funfashion, da hast du ein tolles Schnäppchen gemacht. Den Windbreaker kann man sicherlich an der See gut gebrauchen. Und nicht nur dort; in der Eifel kann es auch sehr windig sein. Danke, für deinen schönen Bericht.

Sonntag, 10. Juli 2016

Auszeit an der Küste gefällig?


Immer wieder gern. Um das eine oder andere Schietwetter kommt man meist nicht herum, aber was soll's. Bremerhavens "Havenwelten" sind ja nicht weit. In ein paar Stunden auf einem Längengrad die Welt erkunden, Kuhglocken in den Schweizer Bergen läuten, auf Sardinien Insekten studieren, die Gluthitze der nigrischen Wüste auf der Haut spüren, die heiß-feuchte Luft der Regenwälder Kameruns 
und gleich danach antarktischen Eiswind. Auf einer Himmelstreppe geht es hinauf, höher und höher, bis zu den Sternen. Unter funkelnder Milchstraße kommen giggelnde Teenies auf Klassenfahrt zur Ruhe, chillen auf Polsterliegen und teilen den Augenblick ausnahmsweise nur mit sich selbst.
Weiter, die Südsee wartet, Samoa. Korallenatolle, wundersame Unterwasserwelt. Aloa - ist das jetzt das Paradies? Menschen kommen zu Wort, hier wie auf der gesamten 
Reise, die schließlich nach Alaska und von dort zurück ans Wattenmeer und nach Bremerhaven führt. Sie erzählen von ihrem Alltag, von gestern und heute, von ihrem Lebensraum, von Veränderung. Gibt's nicht? Gibt es! Im Klimahaus Bremerhaven gehen Jung und Alt auf eine faszinierende Reise rund um die Welt, für die man mindestens drei Stunden einplanen sollte.


Der Text und die Fotos sind von der lieben Funfashion. Sie hat sie aus ihrem letzten Urlaub mitgebracht. Ein begeistertes Dankeschön, liebe Funfashion und wir sind schon auf deinen nächsten Bericht gespannt.